Die Lautsprecherimpedanz ist ein Indikator dafür, wieviel Leistung aus dem Verstärker gezogen und im Lautsprecher umgesetzt wird. Bei einer gegebenen Ausgangsspannung des Verstärkers wird von einem Lautsprecher mit niedriger Impedanz mehr Strom aus dem Verstärker gezogen und somit mehr Leistung im Lautsprecher umgesetzt.
Ein Lautsprecher mit niedrigerer Impedanz klingt lauter, als ein Lautsprecher mit höherer Impedanz. Hierzu muss der Verstärker jedoch eine entsprechend höhere Stromlieferbarkeit haben.
Die Beziehung zwischen Nominalimpedanz und Minimalimpedanz stellt sich wie folgt dar: Die Minimalimpedanz darf auf max. 80 % des Wertes der Nominalimpedanz sinken, d.h. also für einen 4 Ohm-Lautsprecher auf minimal 3,2 Ohm, für einen 8 Ohm-Lautsprecher auf minimal 6,4 Ohm. Viele Hersteller missachten jedoch diese Regel oder nutzen die Minimalimpedanz über einen weiten Bereich voll aus. Es macht nämlich für den Verstärker einen bedeutenden Unterschied, ob die Minimalimpedanz nur in einem Frequenzpunkt erreicht wird, oder in einem weiten Bereich ausgenutzt wird.
Wir halten uns an das vorgegebene Limit von 80 % und die Minimalimpedanz wird bei uns auch nur bei einer Frequenz erreicht.